Biographie über Horst Meyer erschienen
Im Nomos-Verlag ist jetzt eine Biographie über Horst Meyer erschienen. Der Olympiasieger im Achter von 1968 (Mexico-City) galt als eine prägende Persönlichkeit, dessen Leben ein großes Spektrum von Zielen, Tätigkeitsbereichen und Leistungen umfasste. Der Sportwissenschaftler und Sportfunktionär Sven Güldenpfennig unternimmt den Versuch, das Leben Meyers über seine sportlichen Erfolge hinaus nachzuzeichnen.
Alleine die sportliche Karriere ragte schon heraus, die Horst Meyer in die erste Reihe derer gestellt hat, die die Weltgeschichte des Sports mitgeschrieben haben. Erinnert wird in der vorliegenden Biographie auch an einen Sports- und Geschäftsmann, der im Norden Deutschlands lebend und in der Welt zuhause, lebenslang durch zwei Welten gefahren ist: durch die olympische Welt und durch eine gespaltene und zerrissene ökonomisch-politische Welt. Bei diesen sportlichen, geschäftlichen und politischen Fahrten hat Horst Meyer bei allen Unternehmungen eine menschengerechte Route durch die sich entgegenstellenden Schwierigkeiten gesucht.

Autor Güldenpfennig (Jahrgang 1943) widmet diese Biographie der gesamten Mannschaft, die Mexico-City olympisches Gold gewann: Ronald Böse, Rüdiger Henning, Egbert Hirschfelder, Wolfgang Hottenrott, Ulrich Luhn, Niko Ott, Dirk Schreyer, Jörg Siebert Lutz Ulbricht und Steuermann Gunter Tiersch. Letzterer hat ein Vorwort zu dem Buch verfasst. Darin heißt es: „Ich lernte Horst Meyer in den Jahren 1967 und 1968 als Steuermann des Deutschland-Achters, im Alter von 13 Jahren, kennen. Das vorliegende Buch beschreibt den sportlichen Werdegang eines Ausnahmesportlers in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Für mich als kurzer Wegbegleiter Horst Meyers sind heute, im Alter von 69 Jahren, diese dokumentarischen Beschreibungen des Autors der Jahre 67/68 außergewöhnlich spannend und hochgradig emotional.“
306 Seiten, ISBN 978-3-98572-153-5, 49 Euro





