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Vereinspreis für Inklusion

Erster Platz für den Bernkasteler Ruderverein

Der Vereinspreis des Deutschen Ruderverbandes für gelungene Angebote zur Integration und Inklusion wurde am Eröffnungsabend feierlich an den Bernkasteler Ruderverein vergeben. Martina Schott und Marc Hildebrandt übergaben die Auszeichnung an Thomas Ruf, der das Projekt maßgeblich betreut.

Insgesamt hatten sich nur vier Vereine um diesen Preis beworben. Auf dem zweiten Platz landete der Karlsruher Rheinklub Alemannia vor dem Ruderclub Rapid Berlin und dem Marbacher Ruderverein, die beide auf dem dritten Rang landeten. In Bernkastel engagiert sich der dortige Ruderverein bereits seit über zehn Jahren um die Integration und Inklusion – mehrheitlich sind hier Menschen mit geistiger Beeinträchtigung im Boot aktiv. „Viele Vereinen trauen sich da nicht ran, weil sie denken, dass es versicherungsrechtliche Schwierigkeiten gibt oder dass sie nicht genügend qualifizierte Übungsleiter dafür bekommen“, sagt Thomas Ruf vom Bernkasteler Ruderverein.

Martina Schott und Marc Hildebrandt (re.) überreichten den Preis beim Rudertag in Halle an Thomas Ruf. Foto: M. Mendez/DRV 

Das Projekt „Unified rudern“ wurde 2017 als inkludierte Studie im Vereinsentwicklungskonzept erstellt; eine Evaluation erfolgte 2023 und die Fortentwicklung auf Grundlage der Erkenntnisse dieser Evaluation mündete 2023/24 in der Konzeptstudie „Gemeinsam im Vereinssport -Unified rudern II“. 

2017 wurde im Bernkasteler Ruderverein erstmals ein Vereinsentwicklungskonzept „Öffnen des Rudersports im Verein für Alle“ entwickelt, dass alle Umgebungsvariablen aufzeigte und im Bereich des Sports mit Beeinträchtigen Lösungsansätze durch ein Vereinsangebot (keine Einzelpersonen) beschrieben. Dabei legte man Wert darauf, dass dieses Angebot für Menschen mit Beeinträchtigungen ein Angebot des Vereins ist und nicht eines Übungsleiters oder Trainers oder einzelner Vereinsmitglieder.

Vier Vereine hatten sich um diesen Preis beworben. Auf dem zweiten Platz landete der Karlsruher Rheinklub Alemannia vor dem Ruderclub Rapid Berlin und dem Marbacher Ruderverein, die beide auf dem dritten Rang gewertet wurden. BL

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