"Doppelvierer ohne" seit über 50 Jahren erfolgreich
Es kommt schon wirklich selten vor, dass die olympischen Bootsgattungen, ursprünglich von der FISA festgelegt, verändert werden. Meistens werden dann Bootsgattungen gestrichen, zum Beispiel der Zweier m. Stm. oder der Vierer m. Steuermann. 1974 gab es dennoch eine Neuerung: den Doppelvierer ohne Steuermann.
Es gab durch die Jahre immer wieder Änderungen bei den olympischen Bootsklassen und den Bootsklassen bei Welt- und Europameisterschaften des internationalen Ruderverbandes. Im Jahr 1974 wurde der Doppelvierer ohne Steuermann als internationale Bootsklasse bei den Männern von der FISA eingeführt. Diese neue Bootsklasse wurde 1976 bei den Männern und 1988 bei den Frauen olympisch.

Der Doppelvierer brachte dem DRV über die Jahre zahlreiche Medaillen ein. Foto: MeinRuderbild/D. Seyb
Über die Jahre gab es immer wieder Änderungen bei den international geruderten Bootsklassen. Leichtgewichtsbootklassen wurden olympische Bootsklassen und wurden aktuell wieder gestrichen. Der Zweier mit Steuermann und der Vierer mit Steuermann sind mittlerweile aus dem Programm verschwunden. Der 1974 eingeführte Doppelvierer ohne Steuermann hat sich heute fest etabliert.
Trotzdem kam im Jahr 1974 der Doppelvierer ohne Steuermann (kurz: 4x) neu hinzu. Dies glich damals schon einer Sensation, denn die Skuller, bis dahin nur im Einer und Doppelzweier vertreten, hatten nun auch ein Großboot im Programm und zogen somit mit den Riemenruderern, die mit fünf Bootsgattungen vertreten waren, fast gleich.





