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Thomas Lange gab wichtigen Tipp

Juliane Faralisch nach Handverletzung wieder fit

Juliane Faralisch hat eine wechselvolle Karriere im Rudersport hinter sich. Nach einer langwierigen Handverletzung meldete sich die 28-Jährige von der Frankfurter RG Germania beim Weltcup in Varese eindrucksvoll im Einer zurück, fuhr in Luzern im Doppelzweier mit Alexandra Föster ins A-Finale. Ihre weiteren Pläne erzählt sie im Gespräch.

Frau Faralisch, nach Ihrem tollen Comeback im Einer beim Weltcup I in Varese, folgte das „Projekt Doppelzweier“ mit Alexandra Föster. Platz sechs im A-Finale von Luzern. Zufrieden damit?

Auf jeden Fall. Hätte uns vorher einer gesagt, dass wir das A-Finale erreichen, hätte ich das zumindest unterschrieben, mit so einer Endzeit im Halbfinale und Finale ist das ein gutes Ergebnis. Wir hatten ja ein gemeinsames Trainingswochenende und dafür haben wir in der kurzen Zeit eine gute Bootsgeschwindigkeiten kreiert und hatten in allen Rennen keinen einzigen Geschwindigkeitsabfall.

Projekt gelungen: Trotz kurzer Vorbereitung fuhren Faralisch/Föster in Luzern ins A-Finale. Foto: MeinRuderbild/D. Seyb

Hätten mehr gemeinsame Kilometer im Doppelzweier zu noch mehr führen können?

Das Potenzial, das dieser Doppelzweier hat, ist deutlich erkennbar. Rudern ist eine Sportart, da braucht man eine gewisse Anzahl an Kilometern für ein top Niveau. Die Zeit, die wir zusammen trainiert haben, war gut. Wir haben als Dreierteam mit Bundestrainer Sven Ueck viel erreicht, zumal kein großer Erwartungsdruck auf uns lastete. Die Außenstehenden waren nach den Rennen sehr euphorisch und auch wir waren die ganze Zeit positiv.

Ihr Comeback hatten Sie beim Weltcup in Varese mit Platz zwei hinter der überragenden Britin Lauren Henry, haben Sie damit gerechnet?

Nein, denn ich bin ursprünglich als Ersatzfrau für den Doppelvierer mitgefahren. Eigentlich wollte ich nach meiner Handverletzung erst bei der internationalen Regatta in Bled wieder einsteigen. Aber Bundestrainer Marcin Witkowski will, dass man, wenn man schon vor Ort ist, das Wochenende nutzt und Rennen fährt. Ich habe mir aber keinen Druck gemacht, denn mir und den Ärzten ging es um einen Härtetest für die Hand. Deshalb war ich am Sonntag vor allem erleichtert, dass meine Hand funktioniert hat. Für meinen Oberkörper war das erste Rennen eine Art Schock. Denn während meiner Verletzung habe ich drei Monate nur auf dem Fahrrad trainiert. Ich habe nach dem Rennen im Oberkörper Muskeln gespürt, die ich zuvor noch nie gespürt hatte.

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