Verdienter Ehrenamtler verstarb am 10. Juli
Peter Scholler, langjährig ehrenamtlich in verschiedenen Positionen des Bayerischen und Deutschen Ruderverbandes tätig, ist am 10. Juli nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Scholler hat mehr als 40 Jahre den Rudersport in seiner Heimat Bamberg und weit über die Grenzen Bayerns hinaus national und international mitgeprägt.
„Mit Peter Scholler verlieren wir einen Freund und kompetenten Ansprechpartner“, sagt der Präsident des Bayerischen Ruderverbands, Gerd Bock: „Peter Scholler wurde hochgeschätzt, überall respektiert, und er war ein durchsetzungsstarker und kluger Kämpfer für den Rudersport.“ Die Wertschätzungen reichen vom Ehrenmitglied des Bayerischen Ruderverbands bis hin zum Träger des Bundesverdienstkreuzes.

Peter Scholler war Träger des Bundesverdienstkreuzes. Foto: J. Lang
Scholler war Vorsitzender seiner Bamberger Rudergesellschaft, Regattaleiter der Bamberger Ruder-Regatta und war 20 Jahre Vizepräsident Finanzen des Bayerischen Ruderverbandes. Darüber hinaus war er national und international ein gefragter Wettkampfrichter. Als Deutscher Wettkampfrichter war peter Scholler auf fünf Weltmeisterschaften in England, Kroatien oder Japan und bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking im Einsatz.
Peter Scholler war immer für den Rudersport unterwegs und hat für seinen Sport gebrannt. Er vertrat die Interessen des Rudersports auch erfolgreich in verschiedenen Gremien des Bayerischen Landessportverbands (BLSV). So war er bis 2023 im Vorstand Sportbeirat des BLSV und bis Ende Juni diesen Jahres Mitglied im Aufsichtsrat des BLSV.
Scholler ist Ehrenmitglied des BRV, Ehrenvorsitzender der Bamberger Rudergesellschaft und erhielt die Plakette für besondere Verdienste des DRV, die Verbandsehrennadel des BRV in Gold sowie insbesondere 2012 das Bundesverdienstkreuz. Scholler war mit ganzer Leidenschaft im Rudersport aktiv, sehr gradlinig und scheute dabei auch keine Konflikte. Die Förderung der Jugend im Sport war ihm stets ein Anliegen. „Peter Scholler hat seinen Platz bei uns Ruderern und wir werden uns immer gerne an ihn erinnern“, so Gerd Bock, Präsident des Bayerischen Ruderverbands.





