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Medaillenjagd bei U23-WM in Posen

U23-Bundestrainer Christian Viedt zuversichtlich 

Die U23-Weltmeisterschaften vom 23. bis 27. Juli in Posen hat begonnen. Die deutsche Mannschaft hat sich in Ratzeburg gut vorbereitet, sodass bei den Männern der Achter, der Vierer ohne Steuermann und der Zweier das Saisonhighlight voller Selbstvertrauen angehen. Auch die Frauen wollen in Polen gut performen.

„Die Jungs sind gut durchgekommen, fit und gesund. Sie haben sich insgesamt stark entwickelt“, sagt U23-Bundestrainer Christian Viedt, der von Larina Wiesen und Maximilian Pawlak unterstützt wird. Drei Wochen lang hatte sich das Team in Ratzeburg vorbereitet – mit abschließenden Relationsrennen. „Auch da hatte ich einen guten Eindruck. Alle drei Boote haben ihre Hausaufgaben gemacht. Jetzt sind wir gespannt auf die internationale Konkurrenz“, so Viedt. Die U23-WM in Posen beginnt am Mittwoch mit den ersten Vorläufen. Die Finals sind für Samstag und Sonntag angesetzt.

Der Frauen-Achter will in Posen das A-Finale erreichen. Foto: MeinRuderbild/D. Seyb

Im Achter ist das Feld mit 14 Booten besonders groß, so dass erstmals seit vielen Jahren am Samstag (11:25 Uhr) wieder ein Halbfinale steigt. Ziel ist natürlich das Finale am Sonntag um 12:37 Uhr. Viedt formuliert klare Ambitionen: „Das Ziel ist eine Medaille.“ Leon Gronbach, Sven Achterfeld, Paul Martin, Lino Zastrow, Johannes Benien, Noah Anger, Max Pfautsch, Ole Bartenbach und Steuermann Sadeepa Jagoda haben im Trainingslager über viele Kilometer hinweg als Einheit zusammengefunden.

Der Vierer ohne Steuermann ist mit einem noch jungen Team am Start. Keno Salzmann, Alvar Flöter, Lars Trampert und Maximilian Brill wollen sich im internationalen Vergleich beweisen. Das Quartett soll Erfahrungen sammeln und schauen, wie weit es im Feld von 14 Booten nach vorne gehen kann. Das Halbfinale (Freitag, 16:25 Uhr) haben die vier durch Platz drei mit einer guten Vorlaufzeit erreicht und trifft dort auf Irland, Polen, Rumänien, USA und Ungarn (A-Finale: Samstag, 16:14 Uhr).

Vinzent Kuhn und Leonardo Rosenquist wollen im Zweier ohne an das Edelmetall von 2024 von Tobias Strangemann und Johannes Benien anknüpfen. Für den Zweier kommt es darauf an, die guten Leistungen mit Konstanz im Wettbewerb zu zeigen. Das Halbfinale (Freitag, 15.16 Uhr) hat das Duo nach Platz drei im Vorlauf ebenfalls erreicht. Im Männer-Einer erreichte Oliver Holtz durch einen souveränen Vorlaufsieg das Viertelfinale. Auch der Doppelzweier mit Ole Hohensee und Timo Strache kam eine Runde weiter ins Halbfinale. 

Auch der Frauen-Achter mit Paula Becher, Lisa Behrens, Sara Grauer, Julia Irmler, Anni Kötitz, Alina Krüger, Clara Reiter, Chiara Saccomando und Steuerfrau Magdalena Hallay strebt das A-Finale an. Der Frauen-Vierer ohne schaffte den Sprung in das Halbfinale am Freitagnachmittag. Raphaela Werner, Elena Carius, Nike Tomma Utesch und Helena Wegener fuhren unter 16 Booten die drittschnellste Vorlaufzeit. Der Doppelvierer mit Lanea Estelle Rüter, Lena Gresens, Charlotte Luster und Paula Lutz qualifizierte sich direkt für das A-Finale.

Der Frauen-Zweier ohne Steuerfrau mit Antonia Labonde und Malou Wollenhaupt (beide Frankfurter RG Germania) kamen im Vorlauf über Rang vier nicht hinaus, müssen ins B-Finale und können nicht mehr in den Medaillenkampf eingreifen. Im Frauen-Einer erreichte Rianne Lagerpusch das A-Finale mit der viertschnellsten Vorlaufzeit. Schnellste war bis dahin Aurelia-Maxima Janzen, die für die Schweiz startet. Im Frauen-Doppelzweier erreichten Johanna Debus/Charlotte Burgdorf als Vorlaufzweite das Halbfinale.

253 Mannschaften aus 53 Nationen sind bis Sonntag am Start. Die größten Mannschaften entsenden Italien und der Deutsche Ruderverband, die beide 17 der 18 Bootsklassen besetzen.  CO/BL

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