Dortmunder Langstrecke erster Leistungstest für 2026
Die Dortmunder Langstrecke mit dem Ergo-Test einen Tag zuvor brachte wenig neue Erkenntnisse im Vergleich zur Vorsaison. Die Ruderinnen aus Berlin lieferten Top-Ergebnisse auf dem Ergo und einen Tag später auf dem Wasser. Die Männer haben noch Luft nach oben, etliche fehlten allerdings aus verschiedenen Gründen.
Das Spitzenergebnis auf dem Ergo lieferte bei den Frauen Alexandra Föster (RC Meschede). Sie fuhr in 6:36,5 Minuten die schnellste Zeit des Tages. Weitere vier Ruderinnen blieben unter 6:45 Minuten - eine sehr starke Performance so kurz nach der Weltmeisterschaft und der entsprechend kurzen Pause. Überraschend war Antonia Galland (RK am Baldeneysee) in 6:39,6 Minuten dabei. Fast schon gewohnt stark Pia Greiten (Osnabrücker RV) in 6:40,0 Minuten, hinter ihr platzierte sich Johanna Debus (RV Hellas Offenbach, 6:41,5 Min.). Charlotte Burgdorf (RV Weser Hameln, 6:42,4 Min.) machte das Quintett "Sub6:45" komplett. 19 Starterinnen blieben unter sieben Minuten.
Die Ruderinnen lieferten reihenweise starke Ergebnisse beim Leistungstest in Dortmund. Foto: MeinRuderbild/D. Seyb
Einen Tag später im Boot auf dem Dortmund-Ems-Kanal war Juliane Faralisch (Germania Frankfurt) die Schnellste. Aus Verletzungsgründen war sie nicht auf dem Ergo dabei, absolvierte aber eine vergleichbare Belastung auf dem Fahrrad-Ergo. Auch über die 6.000 Meter trennten die schnellsten Fünf nur elf Sekunden. Nur fünf Sekunden langsamer als Faralisch war Pia Greiten vor U23-Ruderin Johanna Debus, Lisa Gutfleisch (Heidelberger RK) und Alex Föster.
Bei den Männern war Ole Hanack (Hellas Offenbach) mit 5:50,1 Minuten spitze auf dem Ergo. Hier fehlten unter anderen Oliver Zeidler (Studium) und Wiedereinsteiger Jonas Gelsen (krank), so dass keiner unter 5:50 Min. finishte. Hinter Hanack rangierten Marc Weber (Steinmühle Marburg, 5:54,7), Mattes Schönherr (RC Potsdam, 5:54,9) und Rückkehrer Tassilo von Müller (RK am Baldeneysee, 5:55,5) auf den Plätzen zwei bis vier. 13 Männer blieben immerhin unter sechs Minuten. Im Boot war Marc Weber klar der Beste. Er fuhr die 6.000 Meter zwölf Sekunden schneller als der Überraschungszweite Moritz Küpper (RC Westfalen Herdecke/22:51).
Para-Bereich mit starken Einzelleistungen
Bei den Para Ruderern bestätigte Weltmeister Valentin Luz (Frankfurter RG Germania) seine Stärke, fuhr auf dem Ergo 6:34,8 Minuten. Dahinter reihten sich Jan Rothländer (RC Bergedorf, 6:56,5) und Lennart Koch (7:23,1) ein. Marcus Klemp und Paul Umbach sowie Louisa Braun und Manuela Diening zeigten ebenfalls sehr solide Leistungen. Weltmeisterin Kathrin Marchand fehlte, da sie sich auf die Qualifikation für die Winter-Paralympics vorbereitet. Aktuell bereiten sich die nominierten Athleten im Trainingslager in Lago Azul auf die neue Saison vor. BL





