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6 A-Boote für Paris

Achter rettet Bilanz mit Kraftakt

Der Deutsche Ruderverband ist bei der Weltmeisterschaft in Belgrad, die die Olympia-Qualifikation beinhaltete, mit einem blauen Auge davon gekommen. Sechs Boote qualifizierten sich direkt für Paris. Allen voran, der alles überstrahlende Oliver Zeidler im Männer-Einer. Der Achter rettete die Gesamtbilanz mit einem fünften Platz im Finale vor den USA.

Damit sicherte sich das deutsche Flaggschiff im „besten Rennen der Saison“ die direkte Qualifikation für die Olympischen Spielen 2024. Sie rissen das Schild mit der Aufschrift „Qualified. Paris 2024“ in die Höhe und spätestens zu diesem Zeitpunkt fiel ihnen alle Last von ihren Schultern: Mattes Schönherr, Wolf-Niclas Schröder, Marc Kammann, Olaf Roggensack, Torben Johannesen, Max John, Jasper Angl, Benedict Eggeling, Steuermann Jonas Wiesen und Bundestrainerin Sabine Tschäge bejubelten die erfolgreiche Qualifikation für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr mit dem Deutschland-Achter. „Wir sind für unseren Mut belohnt worden. Im besten Rennen der Saison haben wir gezeigt, dass wir im Ensemble der Weltspitze mitspielen können. Großes Kompliment an die Mannschaft, wie sie geschafft hat, mit dem Druck, der immens war, umzugehen“, erklärte Tschäge.

Wohl noch nie hat ein Deutschland-Achter einen fünften Platz so gefeiert. Foto: D. Seyb

Neben dem Deutschland-Achter und Oliver Zeidler lösten der Doppelzweier mit Jonas Gelsen und Marc Weber, die Doppelvierer der Männer und Frauen sowie Einer-Fahrerin Alexndra Föster die Paris-Tickets. Alle jubelten überglücklich. Das erste qualifizierte Boot war der Hamburger Doppelvierer mit Anton Finger, Max Appel, Tim Ole Naske und Moritz Wolff für Paris. Sie zogen aus dem Halbfinale direkt ins Finale ein, was zu dem Zeitpunkt die Stimmung im DRV-Team rettete. Es folgte die Quali von Olli Zeidler.

Die anderen Boote mussten auf die B-Finals hoffen, oder, wie der Deutschland-Achter über den Hoffnungslauf überhaupt erst ins Finale gelangen. Alexandra Föster wurde in ihrem B-Finale Zweite, Gelsen/Weber mussten im B-Finale nur ein Boot hinter sich lassen, taktierten aber nicht lange und wurden ebenfalls Zweite. Auch der Frauen-Doppelvierer schaffte den Sprung nach Paris über das B-Finale, musste die erkrankte Pia Greiten kurzfristig ersetzen, doch Lisa Gutfleisch erwies sich als starker Ersatz.

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