Regatta & Wettkampf

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STÜBBE Ruder-Bundesliga

20 Teams, zwei neue Gastgeber

 

Auf Wunsch einiger Teams, die sich noch auf Sponsorensuche und in den letzten Zügen ihrer Mannschaftsfindung befanden, hat der Deutsche Ruderverband den Meldeschluss für die RBL auch in diesem Jahr mehrmals verlängert. Am Ende haben 13 Herren- und acht Damenteams für die 18. Saison gemeldet. Start ist am 13. Juni in Berlin-Neukölln.

„Die Liga lebt und wird in diesem Jahr durch attraktive Standorte, interessante Strecken und neue Teams wieder richtig spannend. Nicht zuletzt beschert uns der zweite Renntag bei den ,Finals‘ auf dem Maschsee in Hannover wieder eine große Medienpräsenz“, freut sich Carsten Böhning aus dem RBL-Kernteam.

Das Team freut sich außerdem über einen neuen Sponsor für die Rennserie: Die Firma Stübbe will als Namenssponsor ein Zeichen für eine langfristig angelegte Partnerschaft zwischen Sport und Industrie setzen. Das Familienunternehmen mit 300 Mitarbeitern aus der Kleinstadt Vlotho (Ostwestfalen, gelegen beidseits der Weser) stellt Pumpen und Armaturen aus Spezialkunststoffen her. Das Sponsoring kam über die familiär langjährige Verbindung von Stübbe-Prokurist Mike Weide zu Carsten Böhning zustande. Außerdem fährt Weides Sohn Hannes im Melitta-Achter Minden mit. „Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Zielstrebigkeit sind Werte, die sowohl unser Unternehmen als auch den Rudersport prägen, weswegen wir gut zusammenpassen“, sagt Prokurist Weide über das Engagement in der RBL. Weide selbst kam über das gymnasiale Schulrudern zum Ruderclub Petershagen.

„Wir haben durch das Sponsoring unter anderem wieder die Möglichkeit, Leader-Shirts und angemessene Medaillen auszugeben, die wir in den vergangenen beiden Jahren aus finanziellen Gründen einsparen mussten“, sagt Rolf Warnke vom RBL-Kernteam. Vor allem die recht „billigen“ Medaillen seien von den Sportlern immer wieder moniert worden. „Wir helfen mit unserem finanziellen Beitrag, laufende Kosten zu decken, wozu sicherlich auch die Zeitmesstechnik oder die Videoübertragung gehört“, ergänzt Mike Weide.

Sportlich springt die Ampel für die RBL in Berlin am ersten Renntag (13. Juni) auf grün – und zwar direkt vor dem Estrel-Hotel auf dem Neuköllner Schifffahrtskanal. Eine anspruchsvolle Streckenführung soll laut Veranstalter Gänsehautmomente und viele Zuschauer direkt an der Strecke garantieren.

Vom zweiten Renntag im Rahmen der „Finals“ in Hannover versprechen sich die RBL-Macher eine hohe Medienpräsenz – alleine die Live-Übertragung der Rennen im Free-TV beschert der Randsportart Rudern eine seltene mediale Aufmerksamkeit. Außerdem lockt das zeitgleich stattfindende Maschseefest Zehntausende Zuschauer in den Bereich und an das Ufer der Regattastrecke. Genau diesen Rahmen haben sie für die Austragung der Sprintrennen immer gesucht, manchmal auch gefunden und in der niedersächsischen Landeshauptstadt nun sicher.

Im August feiert die RBL dann auf dem Stichkanal in Osnabrück Premiere. Ein sehr engagiertes Organisationsteam plant die Rennen bereits seit Mitte vergangenen Jahres. Auch hier sehen die RBL-Verantwortlichen in der Lage direkt am Bootshaus des Osnabrücker Ruder-Vereins beste Bedingungen für spannende Rennen mit großem Zuschauerinteresse.

Unter dem Motto „Never change a running system“ gehen die schnellsten Achter Deutschlands dann Anfang September auf der Ruhr beim TVK Essen an den Start. Die familiäre Atmosphäre auf dem Bootsplatz hat die Teams schon im vergangenen Jahr begeistert, so dass einer erneuten Austragung schon deshalb nichts mehr im Wege stand.

Der finale Renntag war ursprünglich mit der dritten Premiere in Kiel geplant, bis die Stadt wegen Überschneidungen mit anderen Veranstaltungen einen Strich durch die Rechnung machte. Somit wird das Finale nun in Mülheim ausgetragen, deren Organisatoren in den vergangenen Jahren bereits Erfahrung gesammelt hatten und als ausgezeichnete Gastgeber reüssierten.

An den Renntagen in Osnabrück, Essen und Mülheim werden auch wieder die Rennen der Juniorinnen- und Junioren-RBL ausgefahren. Zu den Renntagen kann einzeln gemeldet werden.

Rolf Warnke aus dem RBL-Kernteam, zuständig unter anderem für die Kommunikation mit den Ausrichtern ist sich sicher: „Wir haben in diesem Jahr viele attraktive Veranstaltungsorte im Kalender. Es ist uns gelungen, die Renntage regional besser zu verteilen. Mit den Renntagen in Berlin und Osnabrück setzen wir neue Akzente und machen die RBL wieder interessanter. Die frühe Kommunikation in einer Teamleitersitzung im Dezember hat dazu Planungssicherheit für alle Mannschaften gebracht. Wir hoffen, dass sich noch weitere Teams finden, die unsere RBL-Familie bereichern!“ Bert Langbehn

 

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