Hier gilt es, sich sehr gut vorzubereiten
Als Ruderer des RTHC Bayer Leverkusen eine Wanderfahrt in Frankreich planten, war ihnen bewusst, dass der administrative Aspekt eine Herausforderung sein würde. Eines ist Voraussetzung: es ist nicht denkbar, ein derartiges Projekt anzugehen, ohne über sehr gute Französischkenntnisse zu verfügen!
Die Auswahl der Strecke
In einem ersten Schritt haben wir die Strecke bestimmt mit Hilfe der Website http://www.fluviacarte.com/fr - Im Menü „Voies navigables“ findet man eine Karte von Frankreich, auf der man die Regionen wählen kann und die jeweiligen Flüsse anklicken kann. Dort findet man Angaben über die Kilometerpunkte („Points kilométriques“ PK) und die Anzahl der Schleusen auf der Strecke. Die „Points kilométriques“ sind wichtig für den Genehmigungsantrag bei den Behörden.

Wer in Frankreich schleusen will, braucht vorher eine Genehmigung. Foto: RTHC
Die Genehmigung
Wenn die Strecke feststeht, sollte man sich unverzüglich um die Genehmigung kümmern. Die Behörden haben drei Monate Zeit, ihn zu bearbeiten. Wenn er weniger als drei Monate vor dem Termin gestellt wird, fällt die Tour ins Wasser. Wir haben die Fahrt termingerecht beantragt, aber etwas knapp. Die letzte Genehmigung traf zwei Tage vor der Abreise ein. Empfehlung: 5 - 6 Monate im Voraus beantragen.





