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Licht und Schatten in Poznan

Para Ruderin Manuela Diening in guter Olympia-Form

Die deutsche Mannschaft holte beim Weltcup III in Poznan elf Medaillen. Die Rennen brachten Licht und Schatten sechs Wochen vor der olympischen Regatta in Paris. Sechs Medaillen gab es im A-Bereich, fünf holten die Para Ruderer, unter ihnen Manuela Diening, die allerdings ein einsames Rennen fuhr.

Diening hat nach ihrem Sieg in Luzern auch das letzte Rennen vor den Paralympics im PR1 Frauen-Einer gewonnen. Sie "gewann" gegen die erst seit vier Monaten im Wettkampf rudernde Polin Zofia Seweryn, die fast doppelt so lange für die 2.000-Meter-Strecke benötigte. Im PR1 Männer-Einer wurde Marcus Klemp Vierter hinter Großbritannien, Italien und Australien. Der Rostocker hat bis Paris noch einiges an Arbeit vor sich.

Manuela Diening (PR 1 Frauen-Einer) freute sich in Poznan über Weltcup-Gold. Foto: MeinRuderbild/D. Seyb

Im PR3 Mixed-Zweier holten Jan Helmich und Hermine Krumbein Bronze hinter Australien und Großbritannien. Krumbein sagte zu rudern.de: „Es gibt uns Selbstvertrauen, dass wir heute performen konnten. Wir wollen natürlich noch mehr. Mal sehen, wohin es uns noch führt.“  Auch Jasmina Bier und Paul Umbach standen nach dem Finale des PR2 Mixed-Zweiers auf dem Podium und wurden mit Silber dekoriert. Das Boot konnte sich nicht für die Paralympics qualifizieren. 

Der PR3 Mixed-Vierer mit Steuermann (Susanne Lackner, Valentin Luz, Marc Lembeck, Kathrin Marchand und Steuerfrau Inga Thöne) absolvierte in Poznan den ersten Wettkampf dieses Jahres und kam auf den vierten Platz hinter Großbritannien, USA und Frankreich. „Wichtig ist, dass die gesamte Mannschaft im Beruf jetzt in Freistellungsphasen geht, damit mehr Zeit für Training und Regeneration ist“, sagte Cheftrainer Marc Stallberg zu rudern.de.

A-Bereich 

Im A-Bereich macht Platz zwei des Männer-Doppelzweiers mit Marc Weber und Jonas Gelsen sowie Gold des Frauen-Doppelvierers Hoffnung für den olympischen Wettbewerb in Paris. Der Deutschlandachter kann mit Silber dagegen nicht zufrieden sein, das Australien fast sechs Sekunden vorausfuhr und die geschlagenen Boot sämtlich Nachwuchsmannschaften waren. Überraschend: Der Männer-Doppelvierer mit dem genesenen Moritz Wolff auf Schlag musste sich zweimal der zweiten Garnitur "GER2" mit Paul Berghoff, Alexander Finger, Felix Heinrich und Paul Krügergeschlagen geben.

Enttäuscht war der nicht für Paris qualifizierte Vierer ohne mit Marc Kammann, Malte Großmann, Kaspar Virnekäs und Jasper Angl über den sechsten und letzten Platz mit über 17 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Jubel dagegen bei Juliane Faralisch: Die Ruderin der Frankfurter RG Germania fuhr in Abwesenheit von Alexandra Föster auf Platz zwei zu Silber, nur geschlagen von der Australierin Tara Rigney und vor der Schweizer Olympiafahrerin Aurelia Janzen. Jetzt geht es für Faralisch zur Henley-Regatta. BL

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