In der Doku kommt auch Thomas Kosinski zu Wort
Eine Ruder-Doku über den Deutschlandachter lief am vergangenen Donnerstag zur Primetime im TV-Sender "arte": Der Achter hat bei Olympischen Spielen fast einen so hohen Stellenwert wie der Hundertmeterlauf. Und in der langen Tradition des Ruderns spielten neben Sport immer auch politische Einflussnahme, gesellschaftliche Beziehungen und die lange Benachteiligung der Frauen eine große Rolle. Die Doku ist in der "arte"-Mediathek abrufbar.
Anlässlich der Olympischen Spielen von Paris versucht diese Dokumentation, den „Mythos Achter“ aufzuklären, blickt hinter die Kulissen der Ruderregatten in Großbritannien. Anhand von Archivaufnahmen erklären Ruderhistoriker, wie die Rudereuphorie von England nach Deutschland herübergeschwappt ist.

Die Geschichte des Deutschlandachters ist Thema einer Doku, die auf "arte" zu sehen ist. Foto: L. Klinker
Unter anderem erzählen Angela Braasch-Eggert vom Hamburger Ruderinnen-Club und rudersport-Autor Thomas Kosinski (bis 2022 auch Chefredakteur des Offiziellen Verbandsorgans des Deutschen Ruderverbandes) von den Anfängen des Frauenruderns und der Geschichte des Deutschlandachters. Dabei begleitet die Dokumentation den Deutschlandachter bei seinen harten Vorbereitungen auf die olympischen Wettkämpfe in Paris.
Der Film von Larissa Klinker dauert 43 Minuten (Redaktion NDR/ARTE: Anett Sager, Frankreich/Deutschland 2024). Hier der Link dazu:
https://www.arte.tv/de/videos/115513-000-A/der-ruder-achter-geschichte-eines-mythos/



