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M 2x: hohes Niveau, starkes Rennen

Gelsen/Weber sind Gesamtneunter

Allez les Bleues! Es hörte sich an wie das A-Finale, als Marc Weber und Jonas Gelsen im B-Finale des Männer-Doppelzweiers gleichauf mit Frankreich, dem Olympiasieger von Tokio, auf die letzten 500 Meter gingen. Serbien war als Favorit gestartet, sofort vorne, wie immer, ab 1.500 Meter deutlich vorne. Das deutsche Boot kam als Dritter und damit Gesamtneunter ins Ziel.

Eine finalwürdige Leistung, wie schon im Halbfinale, als sie lange führten und nur ganz knapp auf den letzten Metern vom späteren Olympiasieger Rumänien abgefangen worden waren. So hoch und dicht ist das Niveau in dieser Bootsklasse. Der Olympiasieger wäre fast nicht im Finale gewesen.

Jonas Gelsen und Marc Weber kommen als Gesamtneunte ins olympische Ziel. Foto: J. Kowacic

Serbien gewinnt das B-Finale und auf den letzten 500 Metern entbrennt der Kampf um den zweiten Platz zwischen Deutschland und Frankreich. Vor großartiger Kulisse hängen sich die beiden Frankfurter nochmal rein, geben alles, egal wie: drauf, raus, ran… Aber die Franzosen sind ruderisch als Zweier gut zusammen, das deutsche Boot nicht mehr.

Frankreich kommt als Gesamtachter vor dem DRV als Neuntem unter frenetischem Applaus der Zuschauer ins Ziel. Am Start waren Gelsen/Weber gut dabei.
Die Zwischenzeiten: 3:07,95 Minuten bei 1.000 Meter und 6:17,07 Meter im Ziel - bei leichtem Gegenwind alle sehr gut, hohes Niveau. Damit wurde die USA Vierter im A-Finale. Schon manches Boot hatte während der Zielregatta das Glück gehabt, dass endlich durch das lange Drängen unter den besonderen Umständen der Groschen fällt, sich der Knoten löst und es endlich fluppt. Die Frankfurter hatten es nicht.

POTAS kann grausam sein

Die Rückenprobleme von Marc Weber haben sicher nicht geholfen. Gemessen an all dem, ist ihnen der Respekt sicher, wie von allen Seiten zu hören ist. Zwei großartige Ruderer. Für die Erfolgsrechnung des Bundesinnenministeriums zählen die ersten acht Plätze im Rudern. Wie man hört, deswegen, weil es im Schwimmen acht Bahnen im Finale sind. Eigentlich gut für die Ruderer, aber in diesem Fall schade, dass der ruderisch Gute eben als Neunter gerade nicht mehr im POTAS-Fördersystem punktet. Mais, au final, ça n'a pas d'importance, n'est ce pas. Michael Buchheit

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