Alexandra Föster bekommt am Samstag im B-Finale ein sehr schönes Menü serviert, haute cuisine. Als deutlich schnellste Skullerin, die es nicht ins Finale geschafft hat, sitzt sie am Kopf des Tisches auf Bahn 3. Start ist heute um 9:54 Uhr.
Zu ihrer Rechten kann sie in deutsch parlieren. Dort rudert, auf Bahn 2, Maxima-Aurelia Janzen, die für die Schweiz startet, und die Österreicherin Magdalena Lobnig auf der Außenbahn 1, die in Tokio Bronze gewann und sich gegen viele Rückschläge in dieses B-Finale gerudert hat. Zu ihrer Linken wäre russisch am besten: Anna Prakaten gewann bei der letzten Olympiade die Qualifikation spektakulär und holte sich in Tokio Silber.
Alex Föster will heute im B-Finale nochmal alles raushauen. Foto: J. Kowacic
Jetzt startet sie nicht mehr neutral, sondern für Usbekistan. Tatsiana Klimovich startet neutral (AIN). Früher war es Belarus. Vermutlich wird sie mit der Spanierin auf der Außenbahn 6 nicht viel Zeit zum reden haben. Lobnig und Janzen wird sie auf den zweiten, hilfsweise den dritten 500 Metern, hinter sich lassen wollen.
AIN, die sie nun in Paris schon zweimal besiegt hat, sollte hoffentlich auch wieder hinter ihr über die 1.500-Meter-Marke gehen. Möglicherweise ist die Usbekin bis hierhin auch wieder gleich schnell, wie im anderen Halbfinale. Dann haben wir vollstes Vertrauen in Fösters letzte 3-400 Meter und dass sie da wieder deutlich die Schnellste ist. Dieses Rennen hat viel Prestige in sich, es wäre ein sehr schmackhafter, ein süßer Sieg, et voilà, 7. Platz. Bon appétit!
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