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Föster zufrieden mit Olympia

Jetzt geht es weiter bis Los Angelos 2028

Alexandra Föster hat die Olympischen Spielen mit einem souveränen Sieg im B-Finale für sich versöhnlich beendet. Mund abgeputzt. Jetzt geht es zur U23 WM nach St. Catharines (Kanada). Da soll eine Goldmedaille her, die hat sie sich verdient.

Im B-Finale hatte sie prima Gegner, die zu Anfang der Saison noch ein Ziel waren. Hier in Paris war sie klar besser, fuhr vorne mit, fuhr auf den zweiten 500 Metern stark weiter, fuhr durch an die Spitze, zog bei 1.000 Metern gleichauf mit der bis dahin führenden Österreicherin Magdalena Lobnig und weiter, eine Länge und noch eine Länge auf das Feld heraus.

Alexandra Föster gewann das B-Finale von Paris. Die Schweizerin Janzen (Boot 2) wurde Dritte und Gesamtneunte. Foto: J. Kowacic

Hinter ihr wurde Lobnig von Aurelia Maxima Janzen (Schweiz) und AIN überholt und kam nach einer mehr als suboptimalen Saison als Fünfte vor der Spanierin ein. Spätestens mit den vierten 500 Metern war Alexander Föster der Sieg und damit der siebte Gesamtrang nicht mehr zu nehmen. Bravo! Schon bald fliegt sie los zur U23 WM nach Kanada. Sie ist so jung und so gut und wird dort hoffentlich die Goldmedaille holen, die ihre tolle Saison abrundet.

Bis LA 2028 wird es mit ihr spannend im Fraueneiner. Konkurrenz belebt das Geschäft, lange gab es nicht so eine gute Konkurrenz in dieser Bootsklasse. Nach ihrem Finale sagte sie, dass die Wasserverhältnisse am Start auch bei Schiebewand flach waren. Mit ihrer Zeit wäre sie im A-Finale Fünfte geworden, immer nicht ganz leicht abzuschätzen, aber ein starker Siebter ist häufig schneller als der Letze im ersten Finale.

Für legendären Kara Kohler (USA), Fünfte im A-Finale, täte es ihr leid. Sie hätte im A-Finale den Vierten Platz verdient gehabt. Aber die anderen hatten es sich eben auch verdient. Nächstes Jahr will Föster nun gemeinsam mit ihrem Trainer Sebastian Kleinsorgen den nächsten Schritt machen und die Favoritinnen im A-Finale unter Druck setzen. Das ist die neue, junge Generation: Gold Florijn (Niederlande), Bronze Rigney (Australien), dahinter sie selbst als Siebte und die Schweizerin Janzen (9. Platz). Nous sommes curieux! Michael Buchheit

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