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Medaillenflut des Nachwuchses

U23 und U19 des DRV holen 15-mal Edelmetall bei WM

Die Weltmeisterschaften der U23- und U19-Ruderer und der nicht-olympischen Bootsklassen im kanadischen St. Catharines brachten dem Deutschen Ruderverband eine Medaillenflut. Acht Medaillen errangen die U23-Athleten, sieben die U19-Sportler waren die achtbare Ausbeute der Titelkämpfe.

Die U23-Mannschaft errang in der Medaillenwertung den zweiten Platz knapp hinter Großbritannien. Die Briten hatten eine Goldmedaille mehr auf dem Konto. In der Nationenwertung, basierend auf der Anzahl der Medaillen, belegte das DRV-Team jedoch Platz eins. Herausragend waren die Erfolge in beiden Einern. Sowohl Alexandra Föster bei den Frauen als auch Timo Strache (Hannoverscher RC) standen auf dem Treppchen ganz oben. Der Zeidler-Nachwuchs scheint in den Startlöchern zu stehen. Bundestrainer Marcus Schwarzrock sagte zu rudern.de: „Wir haben in allen Bereichen, bis auf den Leichtgewichts-Frauenbereich, den Schwerpunkt auf die Kleinboote gelegt. Diese Strategie hat sich ausgezahlt, wie die Ergebnisse deutlich zeigen.“

Jubel: Der U19-Doppelvierer der Junioren gewann Gold bei der WM in St. Catharines. Foto: MeinRuderbild/D. Seyb

Auch das U19-Team erzielte eine beeindruckenden Bilanz: Das deutsche Team gewann sieben Medaillen und damit ebenfalls die Nationenwertung. Der zuständige Bundestrainer Adrian Bretting war begeistert. „Was wir gezeigt haben, war in allen Rennen das realistisch bestmögliche Ergebnis.“ Die Junioren kamen zu einer Gold-, zwei Silber- und vier Bronze-Medaillen. Weltmeister wurde der Junioren-Doppelvierer mit Jonathan Ebel, Felix Krones, Oscar Krause und Mads Schmied, die im A-Finale Italien und Tschechien hinter sich ließen. Zuvor hatten sie sowohl den Vorlauf als auch das Halbfinale dominiert.

Der Zweier ohne mit Lars Trampert und Maximilian Brill verpasste die Gold-Medaille um weniger als zwei Zehntelsekunden hinter Rumänien. Die Sieger zeigten einen sehr starken Endspurt und hatten damit das bessere Ende für sich. In der Medaillenwertung belegte Deutschland den fünften Platz, obwohl das Team kleiner als bei vergangenen Meisterschaften war.

Bei der Weltmeisterschaft der nicht-olympischen Boote blicken die deutschen Leichtgewichte auf eine lehrreiche Woche in Kanada. Der Leichtgewichts-Männer-Doppelvierer mit Tim Streib, Moritz Marchat Fabio Kress und Joachim Agne sicherte sich die Bronze-Medaille, während die beiden Einer nur die B-Finals erreichten. Marion Reichardt wurde hier Fünfte, Paul Leerkamp Dritter. Auch der Vierer hatte sich mehr als Bronze erhofft, nachdem die Mannschaft das Bahnverteilungsrennen gewonnen hatte. BL

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