Francesco Fossi übernimmt Bereich Männer Skull
Dem Deutschen Ruderverband ist im Rahmen der großen Neuaufstellung ein weiterer Coup gelungen: Mit Francesco Fossi wechselt ein weiterer renommierter Trainer aus den Niederlanden nach Deutschland und übernimmt ab 1. April den Bereich Männer Skull, den bislang Dirk Brockmann verantwortete.
Italiener Fossi gewann mit seinen Athleten aus den Niederlanden alleine bei Olympischen Spielen in Paris Gold im Doppelvierer, Silber im Doppelzweier und Bronze im Einer der Männer (Simon van Dorp). Mit ihm kommt nach Mark Emke (Männer Riemen) der zweite Trainer aus einer der stärksten Rudernationen zum DRV. Der Verband hatte mit Fossi Gespräche im Zuge der Besetzung Männer Riemen und Cheftrainer geführt. Am Ende gewann man den 37-Jährigen für Männer Skull.

Francesco Fossi (li., hier mit Heino Zeidler) übernimmt den Bereich Männer Skull beim DRV. Foto: B. Langbehn
Damit ist das Trainertableau vollständig. Den Bereich Frauen Riemen leitet weiter Peter Mansfeld, der erst im November zum DRV gekommen war. Mansfeld arbeitete lange in den USA als Head Coach und betreute auch Boote für die US-Nationalmannschaft. Zuletzt war Mansfeld als technischer Direktor und Cheftrainer mit Tschechien bei den Olympischen Spielen in Paris. Unterstützt wird er bei dieser neuen Aufgabe von Andreas Herdlitschke.
Dem erfolgreichen Bereich Frauen Skull (Bronze bei Olympia in Paris) steht weiterhin Marcin Witkowski vor. Adrian Bretting (bislang Bundestrainer U19) baut den neuen olympischen Bereich Coastal Rowing mit viel Verve auf und Marc Stallberg betreut weiterhin die Para Ruderer. Die Besetzung der beiden nun vakanten Trainerposten bei den beiden "U"-Mannschaften will der DRV in den nächsten Tagen kommunizieren. BL




