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Aktuelles zum Thema Rudersport.

Planung von Wanderfahrten

Über den DRV-Gewässerkatalog und andere Quellen

Die Wanderrudersaison 2025 hat begonnen. Die Fahrtenleiter benötigen bei der Planung zahlreiche Informationen. Michael Stoffels, bis 2024 Leiter des Gesamtleiter des Ressorts Wanderrudern beim DRV, gibt einen Überblick. Folgende Fragen sind zu beantworten.

  • Wo liegen Ruder- und Kanu-Bootshäusern für passende Stege oder Anlegestellen? Kann ich dort auch auf Luftmatratze und Schlafsack übernachten? Oder wenigstens meine Boote über Nacht liegenlassen? Wie finde ich dort einen Ansprechpartner, auch wenn es nur um das Abstellen des Bootsanhängers über Tag geht?
  • Wie passe ich meine Etappen auf die Wanderfahrtgruppe an? 30 km auf Staugewässern, 50 km auf Fließgewässern oder lieber Marathonstrecken von 100 km?
  • Gibt es attraktive Pausenpunkte für unterwegs?
  • Wie heißen denn die Burgen am Mittelrhein, an denen wir vorbeirudern?
  • Wie erreiche ich die Schleusenwärter an der nächsten Schleuse, wenn ich mit Barke oder Kirchboot nicht in die Bootsschleuse passe und in der Großschifffahrtsschleuse mitfahren will?

Die Besonderheiten von Gewässern (hier die Weser bei Polle) sind bei der Planung von Wanderfahrten zu berücksichtigen. Foto: rudersport/Archiv

Der DRV-Gewässerkatalog hilft abgesehen von den allgemeinen Besonderheiten bei einzelnen Gewässern sortiert nach den Einzugsgebieten der großen Flüsse, Kanäle und Seen bei der Beantwortung vieler dieser Fragen. Bei den meisten Flüssen und Kanälen sind die Etappen nach der amtlichen Kilometrierung der Bundes- oder Landeswasser-Behörden (Stationierung) in Fließrichtung aufgeführt.

Der Klimawandel oder einfach nur ungünstiges Wetter führt bei vielen Gewässern zur Unbefahrbarkeit durch Hoch- oder Niedrigwasser. Hinweise von Wanderfahrern zu Minimal- oder Maximal-Wassersständen stehen meist am Beginn der Gewässerbeschreibung, oft auch mit dem Link zur amtlichen Seite des Pegels. Bei den Bootshäusern stehen Kürzel wie LU ("Luma" und Schlafsack-Übernachtung möglich), ÜN (Übernachtung mit Betten), BU (sichere Bootslagerung) oder UMT (Umtragemöglichkeit), die anderen Medien nicht zu entnehmen sind.

Ruder- und Kanu-Vereine sind inzwischen weitgehend mit dem Link ihrer Homepage verbunden, so dass nicht mit jeder Änderung der Ansprechpartner gleichzeitig auch der Gewässerkatalog geändert werden muss. Bei wichtigen Schleusen stehen die Telefonnummern der Schleusenbedienungen, die inzwischen häufig in weit entfernten Schleusenzentralen sitzen. Michael Stoffels

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