Bessere Frusttoleranz bei „auffälligen“ Schülern
Die Reineke-Fuchs-Grundschule in Berlin-Reinickendorf hat den Zukunftspreis des Landessportbundes gewonnen. Psychologin in der Schule Sonja Piecha hat an dieser sogenannten „Brennpunkt-Schule“ eine Ruder-AG initiiert uns so viele Kinder ins Boot und in Bewegung gebracht.
Betreut wurden die Kinder von der Ruder-Riege Waidmannslust am Schülerbootshaus Reinickendorf am Tegeler See. Seit Corona waren hier zunächst gar keine Kinder und Jugendlichen mehr im Verein.

Schüler tragen ein Boot der Ruder-Riege zu Wasser. Foto: hfr/RFK
Die Schule erfüllt alle Merkmale eines sogenannten „sozialen Brennpunkts“: hoher Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund, hoher Anteil an Eltern, die Transferleistungen beziehen und sogar ein hoher Anteil an Analphabeten. Viele Menschen leben hier auf engem Wohnraum, haben wenig Deutschkenntnisse und wenig eigene Erfahrungen.
In der Folge zeigt die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler auffälliges Sozialverhalten, was sich unter anderem durch Regelverstöße und Aggressionen äußert - aus diesem Grund fliegen sie aus vielen Vereinen schnell wieder raus; Manche sind auch übergewichtig, andere haben nicht die Fähigkeit erlernt, um regelmäßige Termine wahrzunehmen.





