Nächstes Camp findet 2027 statt
Wellensurfen neben Robben, tosende Brandung, strahlender Sonnenschein und Seenebel – die diesjährige Amrum Challenge war ein vielseitiges Coastal Rowing Highlight und bot sogar die Erfindung der neuen Disziplin „Priel-Sprint“: Spaß garantiert!
Hätte die diesjährige Amrum Challenge ein Motto gehabt, wäre es wohl gewesen: „Das Wetter wird am Strand gemacht.“ Diese alte Ruderweisheit bewahrheitete sich beim Coastal Rowing auf der Nordsee einmal mehr. Zum vierten Mal richtete die Berliner Rudergesellschaft Wiking unter der er Federführung des Initiators Tobias Wischer das Event aus, das sich längst als Höhepunkt des deutschen Coastal Rowings etabliert hat.

Die Burg aus Strandkörben gehört zum Coastal Camp auf Amrum dazu. Foto: B. Stadtlander
2018 war die Amrum Challenge noch die erste Regatta dieser Art in Deutschland, inzwischen findet die anspruchsvolle Ruder-Subdisziplin auch hierzulande immer mehr Zuspruch. So trafen sich auch in diesem Jahr am Himmelfahrtswochenende 85 Ruderbegeisterte aus 28 Vereinen, im Alter von 11 bis 82 Jahren; der Preis der weitesten Anreise ging an eine Teilnehmerin aus Istanbul.
Neben erfahrenen, wellenerprobten Küstenruderinnen und -ruderern hatten sich auch wieder einige Neulinge angemeldet. Ob entspannte Ausfahrten, wildes Wellensurfen und ambitionierte Langstrecken – für alle war etwas dabei. Das galt auch für die bereits erwähnten Witterungsbedingungen: Drei Tage Amrum boten Sonnenschein, steife Brisen, tosende Brandungswellen, glattes Wasser und überraschenden Seenebel. Das Programm blieb dementsprechend abwechslungsreich und forderte von allen Teilnehmenden neben einer Portion Wahnsinn auch Flexibilität – denn an der Nordseeküste bestimmen Wind und Gezeiten den Takt.
Das nächste Coastal Rowing Camp findet an Himmelfahrt 2027 auf der beliebten Nordseeinsel statt. In der gedruckten Ausgabe des rudersport (Heft 07/2025) war versehentlich 2026 als nächster Termin genannt. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen und die Kalender zu aktualisieren!




