Luzern bietet weitere Chance für junge DRV-Mannschaft
Der zweite Weltcup ist in diesem Jahr schon der letzte und damit das Finale. Die junge Mannschaft des Deutschen Ruderverbandes will in Luzern (Freitag, 27. Juni, bis Sonntag, 29. Juni) ihre Leistungen von der EM in Plovdiv und dem Weltcup I in Varese weiter stabilisieren.
Überraschungen gibt es im Frauenbereich: Alexandra Föster hatte Varese ausgelassen, nachdem sie bei der EM einen unerklärlichen Leistungseinbruch erlitten hatte. Dafür geht sie auf dem Rotsee mit Juliane Faralisch im Doppelzweier an den Start - eine Kombination, die die Trainer schon immer einmal ausprobieren wollten. Im Einer startet Faralisch, die in Varese sensationell zu Silber gerudert war, entgegen des Meldeergebnisses aber nicht, um sich auf den Doppelzweier zu fokussieren.

Der Deutschland-Achter will in Luzern den Schritt machen. Foto: MeinRuderbild/D. Seyb
Im Frauen-Einer ist mit Aurelia Maxima Janzen dennoch eine Deutsche am Start. Die Rostockerin, die international für die Schweiz startet, nutzt den Weltcup als Vorbereitung auf die U23-Weltmeisterschaft in Poznan (Polen), die sie für diese Saison vorerst in den Fokus gerückt hat.
Für den Deutschland-Achter (in unveränderter Besetzung), den Vierer ohne Steuermann und den Zweier ist es die letzte große Standortbestimmung auf dem Weg zur Weltmeisterschaft in Shanghai. Das Team will in Luzern den leicht positiven Trend fortsetzen. Der Achter trifft erstmals auf die USA. Außerdem gehen China, Polen, Rumänien und Australien ins Rennen. Olympiasieger Großbritannien fehlt dagegen.
„In Varese haben wir etwas zum Laufen gebracht. Jetzt geht es darum, genau da weiterzumachen“, sagt Bundestrainer Mark Emke, der wie Bundestrainerin Sabine Tschäge den nächsten Entwicklungsschritt sehen möchte. Der neu gebildete Mixed-Achter hat dagegen nach Varese keine zweite Startmöglichkeit, weil der einzige Gegner USA seine Meldung kurzfristig zurückzog.
Im Männer-Einer ist Marc Weber nach der Pause in Varese wieder dabei und trifft auf ein großes Teilnehmerfeld von 32 Booten. Platz vier bei der EM spornt ihn an, diesmal vielleicht aufs Treppchen zu rudern, wie es ihm schon 2022 mit Platz drei gelungen war. Olympiasieger Oliver Zeidler fehlt weiterhin aus Studiengründen. BL
M1x Marc Weber
M2- Simon Schubert, Kasper Virnekäs
M4- Friedrich Amelingmeyer, Max John, Wolf Niclas Schröder, René Schmela
M8+ Paul Klapperich, Mattes Schönherr, Benedict Eggeling, Tobias Strangemann, Olaf Roggensack, Julius Christ, Sönke Kruse, Theis Hagemeister, Stm. Jonas Wiesen
M4x Tom-Niklas Gränitz, Felix Heinrich, Ole Hohensee, Oliver Holtz
W2x Juliane Faralisch, Alexandra Föster
W2x Charlotte Debus, Johanna Burgdorf
W4x Sarah Wibberenz, Frauke Hundeling, Pia Greiten, Lisa Gutfleisch
W8+ Paula Gerundt, Paula Hartmann, Olivia Clotten, Tabea Kuhnert, Anna Härtl, Michelle Lebahn, Lene Mührs, Nora Peuser, Stm. Florian Koch
PR1 M 1x Marcus Klemp
PR3 Mix 2x Valentin Luz, Kathrin Marchand
PR3 Mix 2x Jan Helmich, Hermine Krumbein



