A-Kader-Athleten zeigen spannende Rennen
Der Deutsche Ruderverband nutzte die Finals 2025 in Dresden zur Werbung für unseren Sport. Mitten in der Dresdner Innenstadt wurde Rudern auf 350 Metern attraktiv inszeniert und live vom Fernsehen übertragen. Am Start waren A-Kader-Athleten der beiden Achter sowie Frauen-Skull. Die Zuschauer sahen enge Rennen und spannende Entscheidungen.
Insgesamt wurden sechs A- und B-Finals gefahren, darunter olympische wie paralympische Bootsklassen. Das Format der 350-Meter-Sprintdistanz erlaubte es auch, Rudern für die zahlreichen Zuschauer aus nächster Nähe erlebbar zu machen.
Die Skullerinnen forderten in Dresden den Frauen-Achter und siegten knapp. Foto: A. Pischke
Im Männer-Einer krönte sich Timo Strache (Hannover RC) mit einem souveränen Auftritt im Rennen gegen Felix Heinrich (Normannia Braunschweig) zum Sieger. Der U23-Weltmeister im Einer von 2024 hatte im Ziel knapp eine halbe Länge Vorsprung. Das B-Finale gewann Ole Hohensee (Stralsunder RC) knapp vor dem Berliner Tom Gränitz.
Im Frauen-Achter (W8+) zeigte die Crew „Die Ruderinnen A“ (zusammengesetzt aus Skullerinnen) eine dominierende Leistung: In 59,55 Sekunden unterbot sie sogar die Ein-Minuten-Marke und holte Gold vor dem Team „Die Ruderinnen 1“ (01:00,49 min). Auf der zweiten Streckenhälfte entrissen sie mit längerer Wasserarbeit dem "Frauenachter" die Goldmedaille.
Das passierte den Männern des Deutschlandachters nicht. Sie setzten sich knapp vor ihren Kameraden aus Dortmund durch, die in einem zweiten Boot an den Start gegangen waren. Beide Teams zeigten ihre Antrittsstärke und ihre Sprintfähigkeiten, duellierten sich über die 350 Meter Boot an Boot Richtung Ziel. Mit den letzten Schlägen konnte der Deutschland-Achter den Sieg knapp für sich beanspruchen – der zweite Achter zog nur einen Wimpernschlag dahinter ein.
Ein sportliches Highlight war das Rennen im Para Mixed Doppelzweier PR3Mix2xG: Hermine Krumbein und Niklas Matheis (RK Normannia/RRG Mülheim) lieferten eine beeindruckende Leistung ab und gewannen das A-Finale souverän in 01:10,84 Minuten. Silber ging an Julian Müller und Viola Schenk (Karlsruher RV Wiking / ARC Würzburg).
Die Siegerehrungen in der Dresdner Innenstadt wurden zu Momenten des Stolzes, der Anerkennung und des Teamspirits. Katharina von Kodolitsch - Die Finals-Verantwortliche des DRV: „Die Finals 2025 waren für uns als Rudersport ein Event mit einem echten Schub für die öffentliche Wahrnehmung unserer Sportart. Der Dresdner Alberthafen und der Coastal Venue waren bestens gefüllt, und das Publikum hat uns regelrecht mitgetragen – darunter langjährige Fans, aber auch viele, die zum ersten Mal mit Rudern in Kontakt kamen. Gerade ihnen konnten wir zeigen, wie vielseitig und faszinierend dieser Sport ist. BL




