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Spannende Wahl "Sportler des Jahres" 2025

Zeidler und Frauen-Doppelvierer erneut nominiert

Auch im nacholympischen Jahr sind wieder Ruderer unter den Nominierten bei der Wahl zum "Sportler des Jahres". Oliver Zeidler (Silber bei der WM in Shanghai) und der Frauen-Doppelvierer (WM-Bronze) sind wie im vergangenen Jahr unter den 15 Besten ihrer Kategorien gelandet. Die Vorauswahl treffen Sportverbände und Athletenvertreter. 

Oliver Zeidler gewann die Wahl im vergangenen Jahr nach seinem Olympiasieg von Paris als erster Ruderer nach Peter-Michael Kolbe, der 1975 gewonnen hatte. Auch der Frauen-Doppelvierer war 2024 nach Bronze in Paris nominiert, landete auf Platz 14. In diesem Jahr werden die Karten neu gemischt. Im nacholympischen Jahr ist die Wahl gemeinhin unberechenbarer, weil nicht unbedingt die olympischen (Gold-) Medaillengewinner im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen.

Oliver Zeidler wurde 2024 als zweiter Ruderer nach Peter-Michael Kolbe "Sportler des Jahres". Foto: Imago

Oliver Zeidler dürfte dennoch gut im Rennen um das Podium liegen, denn die Silbermedaille von Shanghai nach reduziertem Trainingsaufwand nötigt in der Sportwelt nicht nur Ruderern viel Respekt ab. Unter den Favoriten dürfte auch Leo Neugebauer sein, der nach Silber in Paris in diesem Jahr bei der Weltmeisterschaft in Tokio den Titel im Zehnkampf abräumte. Das Baden-Badener Parkett kennt er schon, wurde dort 2023 als "Newcomer des Jahres" ausgezeichnet. Vorne dabei sind traditionell die nordischen Wintersportler. In diesem Jahr: Vinzenz Geiger, bereits 2022 Zweiter bei der Einzel-Wahl. Der nordische Kombinierer holte 2025 bei der WM in Trondheim vier Medaillen und wurde Weltcup-Gesamtsieger.

Der Frauen-Doppelvierer (Pia Greiten, Lisa Gutfleisch, Frauke Hundeling und Sarah Wibberenz) hat es bei der Wahl mit einer bunt gemischten Gruppe von starken Mitbewerbern in der Kategorie "Mannschaft" zu tun. Ganz vorne dürfte das Männer-Basketballteam dabei sein. Die von Dennis Schröder angeführte Truppe holte sich nach dem WM- in diesem Jahr auch noch den EM-Titel, was mit dem großen Attribut "historisch" nicht übertrieben beschrieben ist. Im Fokus der abstimmenden Sportjournalisten stehen sicherlich auch die Sportlerinnen der Rhythmischen Sportgymnastik. Das von Darja Varfolomeev angeführte Team holte in Rio die Team-Goldmedaille. Varfolomeev war 2024 Einzelsportlerin des Jahres an der Seite von Olli Zeidler.

Die Sieger werden im Rahmen einer großen Gala im Benazetsaal des Kurhauses in Baden-Baden geehrt. Das ZDF überträgt die Veranstaltung. BL 

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