Vier Medaillen beim BaselHead
Nach dem Trainingsauftakt Ende Oktober stand mit dem BaselHead der erste Wettkampftest für das Team Deutschland-Achter an. In der Schweiz trafen die Ruderer vom Stützpunkt Dortmund bei strahlendem Herbstwetter auf internationale Konkurrenz. An diesem Wochenende müssen die Athleten in Dortmund auf dem Ergo und im Einer Farbe bekennen.
Ende November (dieses Jahr am 29. und 30. November) steht traditionell die Langstrecke auf dem Dortmund-Ems-Kanal auf dem Programm. Am Samstag gilt es, die Leistungsfähigkeit auf dem Ergo (2.000 m) zu zeigen, am Sonntag geht es auf dem Kanal im Einer (6.000 m) um die Platzierungen, die erste Erkenntnisse nach der kurzen Aufbauphase nach der WM liefern sollen.

Der Deutschlandachter fuhr in Basel auf der Langstrecke auf Platz drei, im Sprint auf Platz eins. Foto: MeinRuderbild/D. Seyb
Zwei Wochen zuvor legte der erste Dortmunder Achter beim "Basel Head" mit Mattes Schönherr, Sönke Kruse, Friedrich Amelingmeyer, Benedict Eggeling, Theis Hagemeister, Tassilo von Müller, Tobias Strangemann, Olaf Roggensack und Steuermann Jonas Wiesen beim Sprintrennen die schnellste Zeit über 350 Meter hin. Neu in der Formation ist England-Rückkehrer von Müller, aus dem Vierer ohne kam Friedrich Amelingmeyer in den Achter. Das erste U23-Boot holte Silber. Besetzung: Tom Olbrich, Lino Zastrow, Max Goede, Leon Gronbach, Leo Fischer, Justus Beckmann, Carl Sgonina, Leonardo Rosenquist und Steuermann Martin Sauer. Den dritten Platz sicherte sich der Achter aus Amsterdam.
Der zweite Dortmunder Achter mit Ole Bartenbach, Mark Hinrichs, Simon Schubert, Wolf-Niclas Schröder, Tom Tewes, Hannes Post, Simon Haible, Paul Martin und Steuermann Till Martini landete auf Platz vier, der zweite U23-Achter auf Platz 17 (Julius Watzka, David Kalle, Alex Vorobejew, Finn Bontjer, Yannik Kiwitt, Friedrich Romberg, Armin Gerber, Colin Liebe Stf. Mia Wegele).
Auf der Langstrecke über 6,4 Kilometer bieten Strömung sowie die enge Wende zwei der Herausforderungen. Diese meisterte der Nationalachter aus den Niederlanden am besten. Drei Sekunden dahinter belegte der erste U23-Achter den Silberrang. Ein kleiner, aber nicht unwesentlicher Faktor: Die U23-Achter befinden sich bereits länger wieder im Training, was sich in der Rennhärte bemerkbar machte. Der erste Dortmunder Achter, der im vergangenen Jahr in Basel gewann, ruderte schließlich knapp auf Platz drei, der zweite Achter auf Platz sieben und der zweite U23-Achter erneut auf Platz 17. CO/BL




