Online-Teilnahme und Anmeldung noch möglich
Das Live-Event des Ergo-Marathons in Hamburg, das für den 7. März geplant war, ist dem geringen Interesse der Teilnehmer zum Opfer gefallen. Das Aus beschloss Organisator Björn Schulze-Gülich von der Hamburger „ruderei“, weil die Veranstaltung nicht mehr kostendeckend zu realisieren war.
Dabei hatte Schulze-Gülich das Angebot noch 2025 neben der klassischen Marathon-Distanz von 42,195 Kilometer um die Halb-Distanz (21,097 km) ergänzt, was aber nur mäßig angenommen wurde. Auch die Staffel-Wettbewerbe, die Schulze-Gülich immer wieder modifizierte, fanden keinen großen Anklang. Möglich, dass der eine oder andere aktuell auch den Aufwand für Anreise und Übernachtung in Hamburg scheut.

Den Ergo-Marathon findet dieses Jahr nicht, wie hier 2025, als Live-Event statt. Foto: M. Langbehn
Der Ergo-Marathon war bei seiner Premiere 2016 im Clubraum des Rudervereins Wandsbek eine fast familiäre Veranstaltung. 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie drei Staffeln, überwiegend aus Hamburger Vereinen, trauten sich damals an die Marathondistanz auf dem Concept2-Ergo. Seitdem war die Challenge immer weiter gewachsen. „Auch wenn der Ergo-Marathon in diesem Jahr nicht stattfinden kann, bleibt unser Wunsch bestehen, dieses besondere Event künftig wieder gemeinsam mit euch aufleben zu lassen“, schreibt Schulze-Gülich an die angemeldeten Ergonauten. Bereits gezahlte Startgebühren wurden bereits zurückerstattet.
Die Absage betrifft nicht die Challenge via Online-Teilnahme. Hier haben sich bislang 15 Teilnehmer (2025 waren es noch 39) registriert. Meldungen sind für Kurzentschlossene noch unter www.ruderei.de bis unmittelbar vor Rennbeginn möglich. Das Ergebnis wird nach dem bewährten System des Alster Ergo-Cups gewertet. Es gewinnt unabhängig von Alter, Geschlecht oder Gewichtsklasse der Sportler, der die geringste prozentuale Abweichung von der aktuellen Weltbestzeit erzielt. BL




