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Schweizer Frauen "sub seven"

Lötscher und Schätzle fahren zum Sieg

Lisa Lötscher und Kai Schätzle dominieren die diesjährigen Schweizer Meisterschaften im Ergometerrudern. Neben den schnellsten Frauen und Männern in allen Altersklassen wurden in der Stadthalle Zug auch die schnellsten Clubteams auf dem Ergometer ermittelt. Bei den Frauen blieben die ersten drei unter sieben Minuten, sechs Männer finishten unter sechs Minuten.

Bei den Schweizer Meisterschaften in der Stadthalle Zug ging es nicht nur um die ersten Titel des Jahres, sondern auch um eine Leistungsüberprüfung für die Kaderanwärter, die unter Wettkampfbedingungen ihren physischen Stand nach dem Wintertraining zeigten. Neben engen Entscheidungen in allen Altersklassen hatten die Indoors in diesem Jahr auch einige Neuerungen im Programm. Dazu gehörte unter anderem ein neuer Teamwettbewerb für die offene Kategorie über 2000 m. Auch in der Kategorie Beach Sprint, die einen Sprint zum Ergometer hin und davon weg beinhaltet, wurden erstmals Meistertitel vergeben.

 

Lisa Lötscher siegte im "Sister Act" vor ihrer Schwester (Platz drei) bei den Schweizer Indoors. Foto: jeanmiphotographiesch

Neuer Schweizer Meister der Männer wurde Kai Schätzle (SC Luzern). Der Favoritenkreis war in den erfolgreichen Elite-Athleten des vergangenen Jahres auszumachen. Wer sich wie platzieren würde, war nach den bisherigen Resultaten nicht absehbar. Der leicht favorisierte Schätzle ergriff früh die Initiative und gab seine Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. Auf Rang zwei setzte sich Patrick Brunner (SC Sempach) vor Jonah Plock (RC Rapperswil-Jona).

Bei den Frauen gab es eine Titelverteidigung mit Ansage. Die Vorjahressiegerin Lisa Lötscher (SC Luzern) ließ keine Zweifel an ihrer Form aufkommen und führte souverän vom Start bis ins Ziel. Verfolgt wurde sie von ihrer jüngeren Schwester Flavia (SC Luzern), die in diesem Jahr noch der Kategorie U23
angehört. Sie konnte sich bis über die 1500 m-Marke hinaus an die Fersen von Lisa heften und musste sich erst dann dem Angriff ihrer Clubkollegin Salome Ulrich beugen. Auf den Plätzen dahinter reihten sich mit Nina Wettstein (SC Stäfa) und Fabienne Schweizer (SC Luzern) weitere Ruderinnen des Elitekaders ein.

Beim neuen Teamwettbewerbs mit Vierer-Clubteams über 2000 m musste alle 30 Sekunden der Athlet auf der Maschine wechseln – was es laut und dynamisch machte. Die ersten Schweizer Meistertitel dieses Formats ging bei den Frauen an den See-Club Zug und bei den Männern an den Ruderclub Erlenbach. BL

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