Para Sportlerin gewinnt bei der Sportlerwahl
Bei den Winter Paralympics vergoss sie noch Tränen über Platz vier im Klassik-Sprint. Der Wahl zur "Sportlerin des Jahres" in Köln tat dies für Para Sportlerin Kathrin Marchand keinen Abbruch. Immerhin war sie im vergangenen Jahr Welt- und Europameisterin im Para Rudern geworden. Läuft also für Kathrin.
Bei der Wahl in der Kategorie "Frauen" stand Marchand im Rahmen der "Kölschen SportNacht" auf großer Bühne mit Radsportler Tim Torn Teutenberg (Kategorie "Männer") und Kölns Hockey-Nationalspielern ("Mannschaft"). Oberbürgermeister Torsten Burmester übergab die Auszeichnungen vor über 500 geladenen Gästen aus Sport, Politik und Stadtgesellschaft in festlichem Ambiente in der Flora Köln.

Kathrin Marchand nahm die Auszeichnung von OB Torsten Burmester (re.) und Thomas Thalau (AWB Köln) entgegen. Foto: HEIMSPIELE/P. Eilers
Den Titel „Kölns Sportlerin des Jahres“ sicherte sich Marchand aufgrund ihrer Welt- und Europameistertitel im PR3 Mix-Doppelzweier mit Valentin Luz. Für ihre zunächst enttäuschte Reaktion bei den Winter Paralympics in Tesero entschuldigte sich Marchand mittlerweile per Instagram und gönnte sich vor der Insta-Kamera ein Gaffel-Kölsch - auch dies hatte sie im Interview nach den Rennen angekündigt.
Der Abend der Sportlerwahl setzte in Köln auch ein starkes Zeichen im Hinblick auf den anstehenden Bürgerentscheid zur Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spielen in Köln/Rhein-Ruhr 2036, 2040 oder 2044. Und dass Köln auch beim Feiern zu den Besten gehört, bewies einmal mehr die mittlerweile legendäre After-Show-Party, bei der bis in die frühen Morgenstunden getanzt wurde. BL




