Innenminister und Oberbürgermeister zu Besuch
Bei den Deutschen Kleinboot- und Para-Meisterschaften und der Leistungsüberprüfung der Junioren in München war in diesem Jahr ein neuer Ausrichter am Werk. Die Rudergesellschaft München 1972 organisierte die Meisterschaft mit dem Schleißheimer Ruderclub – und erntete Lob von allen Seiten.
Davon machte sich auch die Politik vor Ort selbst ein Bild, schließlich will man hier ja in naher Zukunft olympische Rennen fahren lassen. So fand auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) Zeit für einen Besuch, obwohl in München zeitgleich beim MTTC Iphitos die BMW Open liefen. Herrmann zeigte sich begeistert vom Ruder-Event, ebenso sein Begleiter, der frisch gewählte Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause (Bündnis 90/Grüne).

DRV-Präsident Moritz Petri im Gespräch mit Bayerns Innenminister Herrmann (2. v. re.) und Münchens designierter Oberbürgermeister Krause (li.). Foto: MeinRuderbild/D. Seyb
Dabei organisierte der Orga-Stab unter der Leitung von Willi Bock das Meisterschaftswochenende ehrenamtlich, aber professionell, was Athleten, Betreuer und Fans gleichermaßen zufrieden stellte. Professionelle Hilfe beim Timekeeping hatte sich die Regatta-Mannschaft aus Poznan besorgt. Die dortige Zeitmessfirma hat bereits viel Erfahrung, und auch in München war es gut, sie an Bord zu haben: Das knappste Rennen des Wochenendes endete mit zwei Hundertstelsekunden Vorsprung.
Die Regattastrecke selbst zeigte sich gut gelaunt: in den ersten beiden Tagen glänzte spiegelglattes Wasser, Sonnenschein bei Temperaturen über 20 Grad. Am Ufer sieht es nicht ganz so strahlend aus. In den Funktionsräumen neben der Tribüne (die selbst nicht mehr nutzbar ist) stand lediglich ein Büro für die Videoregie zur Verfügung, selbst der Regattastab und die Waage mussten in Containern davor platziert werden. Eine Renovierung oder diverse Neubauten stehen dringend an, wenn die wunderschöne Anlage weiterhin betrieben werden soll. Michael Hein




