"Adams Acht", die auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte eines der größten Triumphe der deutschen Sportgeschichte mit Oliver Masucci in der Titelrolle, kommt jetzt in die Kinos. Ab 17. September läuft der Streifen bundesweit in den Kinos. Vorpremiere ist am 21. August in Ratzeburg.
Im Zentrum des Films steht Karl Adam, der Ende der 1950er Jahre in Ratzeburg einen Ruderachter formte, der allen Widerständen trotzte und 1960 bei den Olympischen Spielen in Rom als absoluter Außenseiter sensationell die Goldmedaille gewann.

In Ratzeburg, Ende der 50er Jahre einer Kleinstadt an der Grenze zur DDR, unterrichtet Adam am Gymnasium Mathematik, Physik und Sport und trifft auf eine vaterlose Generation junger Männer: Außenseiter, Einzelkämpfer, die nicht wissen, wohin mit ihrer Wut. Doch Adam sieht etwas in diesen Männern, was sonst niemand sieht. Er setzt sie in einen Achter und gibt ihnen eine Perspektive.
Adams unkonventionelle Methoden führen zu ersten Erfolgen, doch die Funktionäre des elitären deutschen Rudersports belächeln und sabotieren ihn. Einer der Ruderer, Hans Lenk, kämpft darüber hinaus gegen eine Grenze, die immer unüberwindbarer wird. Seine große Liebe Ulla lebt nur wenige Kilometer entfernt, auf der anderen Seite des Ratzeburger Sees. In der DDR.
Während der Kalte Krieg seine Schatten über das Land wirft, ringt Adams Team nicht nur mit der körperlichen Erschöpfung, sondern auch mit alten Schuldfragen, ideologischen Gräben und dem Gestern, das sich nicht einfach abschütteln lässt. Doch mit unbeirrbarer Entschlossenheit und visionären Methoden formt Adam aus den Underdogs etwas, das größer ist als die Summe seiner Teile. Und schließlich steht bei den Olympischen Spielen in Rom 1960 ein Team am Start, an das niemand geglaubt hat – bereit, Geschichte zu schreiben…
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