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Vom Stichkanal nach Amerika

Zwei Osnabrückerinnen starten am College durch

Thea Felsner und Jana Berelsmann haben beim Osnabrücker Ruderverein (ORV), am Carolinum und am Ratsgymnasium ihr (Ruder-) Handwerk gelernt. Inzwischen studieren beide in den USA und rudern dort für ihre College-Teams. Welche Ziele haben sie sich gesetzt – und spielt Olympia dabei schon eine Rolle?

Thea Felsner und Jana Berelsmann verbinden damit, wie manche andere auch, Studium und Leistungssport im College-Rudern und nutzen die daraus resultierenden Vorzüge – allerdings unter unterschiedlichen Bedingungen.

Beide Sportlerinnen begannen das Rudern in Schul-AGs in Osnabrück. Foto: University Louisville

Wenn die beiden Studentinnen morgens aus dem Fenster schauen, bieten sich ihnen unterschiedliche Anblicke. Felsner studiert an der Mercyhurst University in Pennsylvania im Nordosten der USA, direkt am Eriesee. „Hier ist seit November alles gefroren, ein Training auf dem Wasser ist nicht möglich“, erzählt sie im Gespräch Anfang März. Anders sieht es bei Berelsmann aus, die an der University of Louisville in Kentucky, rund 700 Kilometer südwestlich von Erie, studiert: „Es ist sehr warm hier, um die 25 Grad.“

Trotz der unterschiedlichen klimatischen Bedingungen stecken beide in der Vorbereitung auf die Frühlingssaison. Bereits im Herbst fanden Langstreckenregatten statt. Felsner geht in ihr zweites Jahr an der Mercyhurst, Berelsmann beginnt als Freshman gerade ihre College-Karriere.

Beide kamen über ihre Familien zum Sport und fingen in Schul-AGs an – Felsner am Ratsgymnasium, Berelsmann am Carolinum. Die Corona-Pandemie beendete das Schulrudern. „Deswegen bin ich zum ORV und zu Trainer Martin Schawe gewechselt“, erzählt Felsner. Berelsmann wechselte vom Carolinum ans Ratsgymnasium und ging ebenfalls zum ORV, weil altersbedingt kein Schulrudern mehr möglich war.

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