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Fünf Medaillen in Luzern

Sportvorstand Sens zeigt sich zufrieden

Mit zwei Gold-, zwei Silber- und einer Bronze bestätigten die Elite-Ruderer des DRV auf dem Rotsee in Luzern im Wesentlichen ihren Leistungsstand. Für die Glanzlichter sorgten bei hohen Temperaturen die Siege von Olympiasieger Oliver Zeidler sowie Valentin Luz und Kathrin Marchand im PR3 Mixed-Doppelzweier. Silber holten der Frauen-Doppelvierer und der Mixed-Doppelzweier.

Bronze ging an den Männer-Doppelvierer. In der Nationenwertung kam der DRV damit auf den fünften Rang. Großbritannien war mit alleine sechs Siegen das Topteam, gefolgt von den USA (mit zwölf Medaillen die meisten), Australien und den Niederlanden. Knapp am Podium vorbei ruderten Alexandra Föster im Frauen-Einer und der Deutschland-Achter mit jeweils Rang vier. Drei sechste Plätze kamen am Sonntag durch den Frauen-Zweier ohne, den Frauen-Doppelzweier und den Frauen-Achter hinzu.

Valentin Luz und Kathrin Marchand ließen in Luzern nichts anbrennen. Foto: MeinRuderbild/D. Seyb

„Wir sind mit elf olympischen Bootsklassen an den Start gegangen und haben acht in die A-Finals bekommen, das zeigt eine gute Leistungsbreite. Dass Frauen-Zweier und Frauen-Doppelzweier dabei ein Finale erreichen, darauf mussten wir lange warten, es jst ein wichtiger Schritt für uns. Mit den fünf Medaillen können wir zufrieden sein, auch wenn wir in einigen Bereichen noch Probleme haben. Die werden wir weiter angehen“, sagte Cheftrainer Marcus Schwarzrock.

Sportvorstand Robert Sens sagte: „Luzern war kein einfacher Weltcup für uns. Nach dem Weltcup 1 in Sevilla war eine Woche Urlaub und der Neuaufbau Richtung WM wurde begonnen.  Für diese methodische Situation haben wir sehr vernünftige Ergebnisse gesehen und sind weitestgehend zufrieden. Hausaufgaben haben wir trotzdem einige bekommen und werden in den kommenden Wochen in Ratzeburg nochmal richtig Gas geben. 2026 ist für uns ein Jahr zum Experimentieren. Diese Zeit nehmen wir uns und wollen einigen Mannschaften noch Zeit einräumen, um sich zu entwickeln.“  

Deutschlandachter auf Patz vier

Wie schon in Sevilla vor vier Wochen musste sich der Deutschlandachter mit dem vierten Platz zufriedengeben. Weltmeister Niederlande, Olympiasieger Großbritannien und Australien waren im Rotsee-Finale schneller. „Es war ein Fortschritt im Vergleich zu Sevilla, aber es hat nicht gereicht. Wir konnten heute leider nicht an die Leistung aus dem Vorlauf anknüpfen“, sagte Julius Christ. Am Freitag betrug der Rückstand auf den Weltmeister 1,5 Sekunden, im Finale waren es knapp fünf Sekunden.

Dabei fanden Theis Hagemeister, Paul Klapperich, Mattes Schönherr, Olaf Roggensack, Tobias Strangemann, Tassilo von Müller, Julius Christ, Sönke Kruse und Jonas Wiesen (Frankfurter RG Germania, Bonner RG, RC Potsdam, RC Tegel 1886, RV Dorsten, RK am Baldeneysee, RTHC Bayer Leverkusen, RV Münster und RG Treis-Karden) gut ins Rennen und behaupteten auf den ersten 500 Metern lange eine kleine Führung. Und auch nach 800 Metern, als sich die Niederländer abgesetzt hatten, lagen sie noch gleichauf mit den Briten und Australiern. Erst 200 Meter vor dem Ziel wurde der Abstand größer. BL

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