Neuigkeiten

Aktuelles zum Thema Rudersport.

Super Ruderwochenende

U23 WM, Finals und Euro Masters

Das vergangene Wochenende hat im Norden, Süden und Westen Deutschlands bei hochkarätigen Ruderevents die Herzen der Sportler und Fans höher schlagen lassen. In Duisburg ging es bei U23-Weltmeisterschaft um Medaillen, in Hannover sprinteten Einer, Zweier und Achter um die Deutsche Meisterschaft bei den Finals und in München ruderten die Masters um den Sieg.

Der Medaillenspiegel in Duisburg fiel nicht ganz nach dem Geschmack der Verantwortlichen im Bereich Leistungssport aus. Der DRV brachte in 12 olympischen Bootsklassen (Männer und Frauen) sieben Boote in die A-Finals, holte dabei drei Medaillen. Vor einem Jahr in Poznan waren es noch sieben Medaillen in zehn olympischen A-Finals. Der Doppelvierer und der Doppelzweier der Männer gewannen jeweils Silber, der Frauen-Achter fuhr am zweiten Tag zu Bronze. Zwei Goldmedaillen holten die Leichtgewichte: Nathalie Sendjuk im Einer sowie Naveen Shah und Maximilian Rühling im Zweier ohne.

Der Frauen-Achter jubelte nach einem starken Rennen in Duisburg über WM-Bronze. Foto: MeinRuderbild/D. Seyb

Bei den Finals in Hannover gab sich die Ruder-Bundesliga mit ihrem zweiten Renntag sowie die gesamte deutsche Nationalmannschaft mit Ausnahme von Olympiasieger Oliver Zeidler ein Stelldichein. Gefahren wurde auf der Sprintdistanz von 350 Metern vor Tausenden von Zuschauern und den Fernsehkameras der stundenlang live übertragenden ARD und ZDF auf dem Maschsee mitten in Hannover. Etwa 40 Kilometer außerhalb der niedersächsischen Landeshauptstadt kämpften die Coastal Rower von Bundestrainer Adrian Bretting auf dem Steinhuder Meer (der ein See ist) um die Medaillen.

"Rudern gegen Krebs" im Rahmen der Euro Masters Regatta

in München war auf der Olympia-Regattastrecke in Oberschleißheim die Euro Masters Regatta nach ihrem Gastspiel in Bled im vergangenen Jahr wieder an ihre angestammte Heimstätte zurückgekehrt. 1.100 Sportlerinnen und Sportler aus 29 Nationen von fünf Kontinenten fuhren an vier Renntagen um die Medaillen. Unter ihnen der älteste aktive Regattaruderer der Welt, Walter Wagner aus Frankfurt am Main, der im November 100 Jahre alt wird. Am letzten Regattatag war das Charity-Event "Rudern gegen Krebs" mit 60 gemeldeten Gig-Vierern erstmals in die Regatta integriert. Mit den Erlösen werden medizinisch betreute Sport- und Bewegungstherapien für Patienten mit Krebserkrankungen des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin, einer Kooperation der München Klinik und des TUM Klinikums, sowie ein Projekt der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des TUM Klinikums unterstützt. BL

Mehr zum Rudersport lesen Sie in Heft 08/2026 - Jetzt hier bestellen - als Einzelausgabe oder im Abo.