Es braucht internationale Regatten
Nach den beiden Nachwuchs-Weltmeisterschaften ist man beim Deutschen Ruderverband zufrieden, auch wenn es naturgemäß in allen Bereichen noch Luft nach oben gibt. Gemessen wird der sportliche Erfolg numerisch in Medaillen, die wahre Analyse geht allerdings tiefer.
Die U19-Weltmeisterschaft in Plovdiv beendete der DRV auf Platz eins der Medaillenwertung, punktgleich mit Rumänien, was der Verband auf seinen offiziellen Kanälen entsprechend feierte. Sechs Medaillen (3 Gold/1 Silber/2 Bronze), davon vier in den olympischen Disziplinen zeigten dem vor Ort anwesenden Sportvorstand Robert Sens, dass es um den Nachwuchs nicht schlecht bestellt sein kann.
„Die U23-Weltmeisterschaft war in Ordnung, aber nicht herausragend“, bilanzierte Chef-Bundestrainer Marcus Schwarzrock nach der Regatta in Duisburg. Sieben Medaillen (2 Gold/2 Silber/3Bronze) standen hier für den DRV zu Buche

Die Mädels vom Juniorinnen-Achter machen Luftsprünge nach Silber bei der U19-WM in Plovdiv. Foto: MeinRuderbild/D. Seyb
Der DRV will die jungen, ambitionierten Ruderinnen und Ruderer im System halten, was angesichts eines überschaubaren internationalen Wettkampfangebots für die sogenannte zweite Ebene kein leichtes Unterfangen ist. Wie das trotzdem in Zukunft wieder besser funktionieren soll und welche Rolle dabei eine Regatta wie der Coupe de la Jeunesse spielt, lesen sie in rudersport




