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SH Netz Cup: Deutschlandachter siegt

Rudern zum Anfassen am Nord-Ostsee-Kanal

Das große Ruderevent über drei Tage begeisterte wieder die Sportfans in Schleswig-Holstein – und die ließen sich auch vom teilweise kräftigen Regen am Freitag und Samstag nicht davon abhalten. Am Sonntag zeigte sich das Wetter beim SH Netz Cup von seiner besten Seite. Der Veranstalter zählte insgesamt 50.000 Besucherinnen und Besucher.

Auf der 12,7 Kilometer langen Strecke mit Ziel unter der Rendsburger Eisenbahnhochbrücke setzte sich beim Männer-Achter das deutsche Team durch. Schlagmann Frederik Breuer und Co. gewannen den Rudermarathon in 37:22 Minuten vor der Ukraine (37:46 Min.), Großbritannien (38:01 Min.), den Niederlanden (39:38 Min.) und Italien (41:33 Min.). Bei den Frauen-Doppelvierern siegte der frisch gebackene Weltmeister aus den Niederlanden in 42:20 Minuten vor Deutschland (42:42 Min.) und einem Nachwuchsboot aus Großbritannien (44:04 Min.).


Der SH Netz Cup bietet den Fans Rudern zum Anfassen, wenn die Teams ihre Boote durch die Menge tragen. Foto: B. Langbehn

Für eine Premiere sorgte die italienische Mannschaft, die in diesem Jahr erstmals beim SH Netz Cup an den Start ging. Auch wenn der italienische Achter auf der langen Strecke bereits deutlich zurücklag, gab das Team bis zum Schluss nicht auf und legte auf den letzten Metern noch einmal einen beeindruckenden Sprint hin. 
Auch abseits des Wassers war am Nord-Ostsee-Kanal einiges los. Am Freitagabend begeisterte "Joris" das Publikum auf der NDR-Bühne, am Samstag trat mit der britischen Pop-Ikone Kim Wilde ein internationaler Star auf. Beide Künstler lockten zahlreiche Besucherinnen und Besucher vor die Bühne
und machten die Abende musikalischen Höhepunkten.
Cup-Organisator Florian Berndt zeigte sich zufrieden: „Wir hatten wieder ein großartiges Cup-Wochenende. Dass trotz des vielen Regens am Freitag und Samstag so viele Menschen an den Kanal gekommen sind, hat uns wirklich beeindruckt. Die Stimmung an der Strecke und im Kreishafen war wieder fantastisch – und genau das erleben auch die Sportlerinnen und Sportler. Sie spüren, dass die Menschen hier mitfiebern und sie bis zum Ziel tragen.“ Im Ziel müssen sie ihre Boote allerdings selbst tragen. BL

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