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Nick Lloyd im Interview

Im Team mit Marcin Witkowski bei den Skullerinnen

Nick Lloyd ist der neue Bundestrainer an der Seite von Marcin Witkowski am Bundesstützpunkt in Berlin. Die Stelle wurde frei, weil Sven Ueck nach Potsdam wechselte. Lloyd hat zuletzt fünf Jahre die Ruderinnen in der Schweiz betreut, führte aber auch den Zweier ohne der Eidgenossen zu WM-Bronze.

Willkommen in Berlin, Nick Lloyd! Wie kam es, dass sie aus der schönen Schweiz ins laute Berlin wechseln?

Well, mein Engagement in der Schweiz war beendet, weil ich mich um familiäre Angelegenheit kümmern wollte. Dies ist nun geklärt. Und dann tat sich die Chance beim Deutschen Ruderverband auf, für mich eine großartige Möglichkeit. Ich kenne Robert Sens schon lange und denke, dass wir gut zusammenarbeiten werden.

Der neue Bundestrainer Nick Lloyd (li., hier im Gespräch mit Achterbundestrainer Emke) setzt auf Teamarbeit. Foto: MeinRuderbild/D. Seyb

Was genau hat Sie bewogen, sich für die offene Stelle in Berlin zu bewerben?

Ich war fünf Jahre in der Schweiz, aber ich war immer der Assistent des Cheftrainers. Beim Training auf dem Wasser konnte ich die Mannschaften beeinflussen, aber außerhalb der Wasserarbeit hatte ich keinerlei Einfluss auf das Training. Mit Ian Wright war die Arbeit für mich sehr schwierig und ich hatte schon gekündigt, als ich erfuhr, dass er den Verband verlässt. So blieb ich und arbeitete unter Alexis Besançon.

Wie haben die Sportlerinnen reagiert, mit denen Sie erfolgreich gearbeitet haben?

Sie waren nicht begeistert, aber was soll ich sagen. Trainer wechseln nun mal den Job. Aber ich bin im Guten gegangen.

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